Abstract
1 min readDas Werk des Kultautors umfasst zwischen 1996 und 2006 sieben Romane, die Essaysammlung Stranger Than Fiction, 2004 (Seltsamer als Dichtung), und den Reisebericht Fugitives and Refugees. A Walk in Portland, Oregon, 2003 (Flüchtlinge und Schutzsuchende. Ein Spaziergang durch Portland, Oregon). Beeinflusst vom schwarzen Humor (Kurt Vonnegut), dem Postmodernismus (Thomas Pynchon), der ‚transgressive fiction‘ (Bret Easton Ellis), dem Minimalismus (Amy Hempel) und dem Existenzialismus (Søren Kierkegaard, Albert Camus, Jean-Paul Sartre), behandelt Palahniuk die Absurdität des postmodernen Amerika und den Überlebenskampf des Einzelnen in einer unüberschaubaren Welt. Seine Romane zeichnen sich durch Minimalismus, schockartige Gewalt und bissige Kritik an medialer Reizüberflutung und gesellschaftlichen Neurosen aus. Häufig wurde ihm vorgeworfen, er bediene die Vorlieben der MTV-Generation und spreche ein Publikum an, das sonst keine Literatur lese.
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