Die Pyridinaddukte der Goldhalogenide. 3. Darstellung, Eigenschaften und Kristallstruktur zweier Modifikationen von AuBr · NC<sub>5</sub>H<sub>5</sub> — W. CONZELMANN (1984) | RDL Network
Die Pyridinaddukte der Goldhalogenide. 3. Darstellung, Eigenschaften und Kristallstruktur zweier Modifikationen von AuBr · NC<sub>5</sub>H<sub>5</sub>
Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie 512(5): 169-176
Article 1984 German
Authors
WC
W. CONZELMANN
WH
Wolfgang Hiller
JS
Joachim Strähle
Abstract
1 min read
Bei der Umsetzung von AuBr · S(CH 2 C 6 H 5 ) 2 mit Pyridin in absolutem Ethanol kristallisiert AuBr · Pyridin in Form trikliner Kristalle mit der Raumgruppe P 1 und den Gitterkonstanten a = 791,5(2) pm, b = 935,6(2) pm, c = 1005,1(3) pm, α = 85,78(2)°, β = 102,07(2)°, γ = 109,31(2)°. Wird die Reaktion dagegen in absolutem Toluol durchgeführt, so erhält man eine monokline Modifikation mit der Raumgruppe C2/c und a = 1225,9(2) pm, b = 1522,2(3) pm, c = 1459,7(3) pm, ß = 97,82(2)°. Die Strukturen beider Modifikationen bestehen aus linearen Au(py) 2 ‐ und AuBr 2 ‐Gruppen, die durch schwache Gold‐Gold‐Wechselwirkungen zu kettenförmigen Komplexen verbunden sind. Die trikline Modifikation bildet diskrete Au 4 ‐Zickzack‐Ketten AuBr 2 —Au(py) 2 —Au(py) 2 —AuBr 2 . In der monoklinen Phase sind die Baugruppen in der Abfolge AuBr 2 —Au(py) 2 zu unendlichen Ketten verknüpft.
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