Wirkung des Mikroreliefs auf die räumliche Variabilität des Kohlenstoffgehaltes eines Podzoluvisols in einem Dauerdüngungsversuch — Irina Kuzyakova (1997) | RDL Network
Die Wirkung eines schwach ausgeprägten Mikroreliefs auf die räumliche Verteilung und Variabilität des Kohlenstoffgehaltes (C t ) im Boden eines in der Nähe von Moskau liegenden Dauerversuches wurde mit Hilfe von geostatistischen Methoden untersucht. Es wurde festgestellt, daß sich nur 20% der C t ‐Variabilität durch die Wirkung agrogener Faktoren erklären lassen. Um den Einfluß des Mikroreliefs auf C t analysieren und statistisch nachweisen zu können, wurde eine Reliefformalisierung durchgeführt. Sie umfaßt die Bestimmung der lokalen Neigung, der lokalen Wassereinzugsgebiete, der lokalen relativen Intensität der temporären Wasserströme sowie die Differenzierung konvexer und konkaver Reliefformen. Durch Kriging mit verschiedenem Abstand zwischen den Blockzentren wurden Reliefformen verschiedener Ordnung bestimmt. Die Parameter des formalisierten Reliefs wurden mit dem C t des Bodens anhand von Variogrammen und Korrelationen verglichen. Die Kombination der Reliefparameter ermöglicht die Einteilung des Feldes in einzelne Teilflächen, die durch verschiedene Korrelations‐ und Wirkungstypen charakterisiert sind. So führen die Reliefsammelformen mit maximalen Werten der Intensität der relativen Wasserströme und die konvexen Reliefformen mit ansteigender Intensität zur C t ‐Verringerung. Die C t ‐Akkumulation findet vor allem in den Übergangspositionen zwischen konvexen und konkaven Reliefformen mit mittlerer Intensität statt.
A. Breidenbach, C. Blaser, P. Schleuß, David C. Schneider, H. Norf, Michaela Dippold, Jacob A Meier, M. Gube, Yakov Kuzyakov, Georg Guggenberger, S. Spielvogel
A. Breidenbach, C. Blaser, P. Schleuß, David C. Schneider, H. Norf, Michaela Dippold, Jacob A Meier, M. Gube, Yakov Kuzyakov, Georg Guggenberger, S. Spielvogel
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