Vom Labortisch zur Feldforschung: zwei Fallstudien kostengünstiger Diagnostik
Article 2015 de
Authors
AK
Ashok A. Kumar
JH
Jonathan W. Hennek
BS
Barbara S. Smith
Abstract
1 min read
Abstract Die universitäre Forschung an Point‐of‐Care‐Diagnostik für die globale Gesundheit verzeichnet ein stetes Wachstum, allerdings verlassen viele Testsysteme niemals das Labor. Prozesse, die die diagnostische Technologie vom Labor ins Feld überführen – Prozesse, mit deren Hilfe Betrieb und Leistungsvermögen unter realistischen Bedingungen evaluiert werden sollen –, sind komplizierter, als sie scheinen mögen. Zwei Fallstudien illustrieren diesen Prozess: die Entwicklung eines papierbasierten Testsystems zur Messung der Leberfunktion sowie die eines Testsystems zur Identifikation von Sichelzellanämie, das auf wässrigen, mehrphasigen Systemen sowie Unterschieden in der Dichte normaler und sichelförmiger Zellen beruht. Aus den Details der Entwicklung dieser beiden Testsysteme lassen sich allgemeingültige Strategien zum Aufbau von Kooperationen, zum Herstellen von Prototypen, zur Validierung, zum Design von Studien und zur Evaluation von Point‐of‐Care‐Diagnostik ableiten. Die aus diesen Erfahrungen gezogenen (verfahrens)technischen Lehren können Wissenschaftlern nutzen, die diagnostische Tests für Entwicklungsländer und – allgemeiner – Technologien für den Einsatz bei begrenzten Ressourcen entwerfen.
Daniel Schneider, Juan Ansó, Markus Huth, Igor Stenin, Lukas Peter Anschütz, Jan Hermann, Wilhelm Wimmer, Marco Caversaccio, Stefan K. Weber, Jörg Schipper, Thomas Klenzner
Discussion(0)
No comments yet. Be the first to comment.