Vergleichende Messung des Knochenmineralgehaltes mit DPA und DPX - Erste klinische Erfahrungen
RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren 152(03): 340-344
Article 1990 German
Authors
JS
J. Spitz
MS
M. Stoecker
NC
Nicole Clemenz
Abstract
1 min read
Voraussetzung für die korrekte Bestimmung des Knochenmineralgehaltes ist ein technisch adäquates Meßverfahren mit hinreichender Präzision und Reproduzierbarkeit. Zu den bekannten Untersuchungstechniken (SPA, DPA, QCT und SEQCT) ist ein neues Verfahren auf der Basis der Absorption gefilterter Röntgenstrahlen (DPX) hinzugekommen. Die Auswertung der vergleichenden DPA/DPX-Messung des Mineralgehaltes von Wirbelsäule und Femur bei 126 Patienten zeigt eine hohe Korrelation der DPA- und DPX-Meß-werte (r = 0,97 für die Wirbelsäule und 0,93 für den Oberschenkelhals). 10fach-Messungen eines Wirbelsäulenphantoms zeigen ebenso wie die 10fach-Messung eines männlichen Probanden eine deutlich höhere Präzision der DPX-Meßwerte. Zusätzliche positive Eigenschaften der DPX-Meßtechnik sind die auf ein Drittel bis ein Fünftel reduzierte Meßzeit, die geringere Strahlenbelastung und die bessere Ortsauflösung. Ferner sind neben der Ganzkörpermineralometrie auch Messungen im oberen und unteren Extremitätenbereich möglich. Die Summe der Eigenschaften der DPX-Technik ergibt somit im Vergleich zur bewährten DPA-Meßtechnik eine deutliche Verbesserung, ohne auf die Erfahrungswerte der etablierten DPA-Meßtechnik verzichten zu müssen.
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