Abstract
1 min readDie 1967 erschienene, fiktionalisierte Autobiographie des Autors schildert die ersten 30 Jahre im Leben des Erzählers und Protagonisten Piri; Hauptschauplatz des Buches ist das Getto Spanish Harlem, ein Stadtteil von New York, der von Armut und Kriminalität, aber auch vom engen Zusammenhalt der dort lebenden Puertoricaner geprägt ist. Als Jugendlicher begreift Piri, dass er als Mulatte mit untypisch dunkler Hautfarbe innerhalb der familiären Lebenswelt bereits diskriminiert wird, während man ihn in der gesellschaftlichen Außenwelt als ‚Black American‘ und nicht als Puertoricaner wahrnimmt. Die Suche nach einer stabilen Identität ist somit das Hauptthema dieser ‚ethnic autobiography‘, die über ihre Funktion als soziales Dokument hinaus mit beachtlichen literarischen Fertigkeiten erzählt wird.
Discussion(0)
No comments yet. Be the first to comment.