Zusammenfassung Bei der Synthese von Metalloxiden aus molekularen Vorstufen entstehen unter bestimmten Bedingungen Metalloxid‐Cluster. Diese können entweder durch negative Oberflächenladungen (M–O − ‐Gruppen) oder (meist organische) Liganden stabilisiert werden. Strukturvergleiche zeigen, dass Oxo‐Cluster keine molekularen Modelle für Metalloxide sind. Die Koordinationspolyeder der Metalle sind auf verschiedenste Weise miteinander verknüpft, aber anders als in den jeweiligen Metalloxiden. Das führt sehr häufig zu komplexen Strukturen. Viele Cluster sind modular aufgebaut, lassen sich also gedanklich in kleinere Baugruppen zerlegen.
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