Enantiomerenreine [M<sub>6</sub>L<sub>12</sub>]‐ oder [M<sub>12</sub>L<sub>24</sub>]‐Polyeder aus flexiblen Bis(pyridin)‐Liganden — Christoph Gütz (2014) | RDL Network
Enantiomerenreine [M<sub>6</sub>L<sub>12</sub>]‐ oder [M<sub>12</sub>L<sub>24</sub>]‐Polyeder aus flexiblen Bis(pyridin)‐Liganden
Article 2014 de
Authors
CG
Christoph Gütz
RH
Rainer Hovorka
CK
C. Klein
Abstract
1 min read
Abstract Die koordinationsgetriebene Selbstorganisation ist eine der leistungsfähigsten Strategien zum Aufbau nanometergroßer diskreter (supra‐)molekularer Aggregate. Hier berichten wir über die Verwendung von zwei konstitutionsisomeren Bis(pyridin)‐Liganden auf der Basis von BINOL zu diesem Zweck. Je nach Substitutionsmuster des BINOL‐Gerüsts bilden sich bei der Koordination an Pd II ‐Ionen enantiomerenreine, endo ‐ oder exo ‐funktionalisierte sechs‐ oder zwölfkernige metallosupramolekulare Polyeder mit einem chiralen Gerüst. Die Aggregate wurden mittels NMR, MS, DLS, TEM und EELS sowie ECD charakterisiert. Die außergewöhnlich hohen molaren Circulardichroismen der Komplexe konnten durch den Vergleich experimenteller ECD‐Daten mit simulierten Daten (vereinfachte Tamm‐Dancoff‐Näherung zur zeitabhängigen DFT) nachvollzogen werden. Hervorzuheben ist ferner, dass die Selbstorganisationsprozesse vollständig selektiv im Sinne einer “narzisstischen” Selbsterkennung ablaufen, obwohl die Liganden ein hohes Maß an Rotationsfreiheit um die zentrale Aryl‐Aryl‐Bindung aufweisen.
Christoph Gütz, Rainer Hovorka, C. Klein, Qianqian Jiang, Christoph Bannwarth, Marianne Engeser, Carsten Schmuck, Wilfried Assenmacher, W. Mader, Filip Topić, Kari Rissanen, Stefan Grimme, Arne Lützen
Discussion(0)
No comments yet. Be the first to comment.