Eine Familie von Heterobimetallischen Würfeln zeigt Spin‐Crossover‐Verhalten nahe Raumtemperatur
Article 2021 de
Authors
MH
Matthias Hardy
JT
Jacopo Tessarolo
JH
Julian J. Holstein
Abstract
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Abstract Durch die Verwendung von 4‐(4′‐Pyridyl)anilin als einfachen organischen Baustein in Kombination mit drei verschiedenen Aldehydkomponenten und Metall(II)salzen wurden drei verschiedene Fe 8 Pt 6 ‐Würfel und ihre entsprechenden Zn 8 Pt 6 ‐Analoga mit Hilfe des Subkomponenten Selbstorganisationsansatzes hergestellt. Während die Verwendung von Zink(II)‐Salzen zu diamagnetischen Käfigen führte, ergaben Eisen(II)‐Salze metallosupramolekulare Käfige, die in Lösung Spin‐Crossover‐Verhalten zeigen. Die Spin‐Übergangstemperatur T 1/2 hängt von der verwendeten Aldehydkomponente ab, wodurch sich ein Baukasten für die gezielte Synthese von Spin‐Crossover‐Verbindungen mit maßgeschneiderten Übergangseigenschaften ergibt. Der Einbau von 4‐Thiazolcarbaldehyd oder N ‐Methyl‐2‐Imidazolcarbaldehyd führte zu Käfigen, die bei Raumtemperatur einen Spin‐Crossover durchlaufen, während der mit 1 H ‐4‐Imidazolcarbaldehyd erhaltene Käfig einen Spin‐Übergang bei niedrigen Temperaturen zeigt. Drei der neuen Aggregate wurden durch Synchrotron‐Röntgenbeugung strukturell charakterisiert und alle Strukturen wurden mittels Massenspektrometrie, NMR und UV/Vis‐Spektroskopie untersucht.
Niklas Struch, Christoph Bannwarth, Tanya K. Ronson, Y. Lorenz, Bernd Mienert, Norbert Wagner, Marianne Engeser, Eckhard Bill, Rakesh Puttreddy, Kari Rissanen, Johannes Beck, Stefan Grimme, Jonathan R. Nitschke, Arne Lützen
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