Auftreten der Gln223Arg-Mutation im Gen des Leptinrezeptors und der Pro12Ala Mutation im Gen des PPARγ bei Patienten mit chronischer Hepatitis C — Uta Drebber (2007) | RDL Network
Auftreten der Gln223Arg-Mutation im Gen des Leptinrezeptors und der Pro12Ala Mutation im Gen des PPARγ bei Patienten mit chronischer Hepatitis C
Article 2007 de
Authors
UD
Uta Drebber
BS
B Sandelin
IW
Inga Wedemeyer
Abstract
1 min read
Das Gen des Leptinrezeptors liegt innerhalb des Chromosomenlokus 1p31. Ein Punktmutationspolymorphismus führt zu einem Aminosäureaustausch (Glutamin [Gln] > Arginin [Arg] an Position 223, die mit einem erhöhten Risiko der Insulinresistenz und der Fettsucht assoziiert ist. Jüngste Ergebnisse zeigen, dass die Aktivierung des Leptin-Signalweges fibrogene Mechanismen bei experimenteller toxischer Hepatitis stimuliert. Während von Leptinsignalwegen eine profibrogene Wirkung ausgeht, wirkt der nukleare Rezeptor PPARγ, der ebenfalls wie der Leptinrezeptor von Hepatischen Sternzellen synthetisiert wird und den Fettstoffwechsel beeinflusst, antifibrogen. Die Prolin-Alanin Mutation an Codon 12 (Pro12Ala) führt zu einer eingeschränkten Funktion des PPARγ2. Daher wird postuliert, dass die Punktmutationen in den Genen des Leptinrezeptors und des PPARγ2 sich nicht nur auf das metabolische Syndrom auswirken, sondern zusätzlich die Fibroseprogression bei chronischer Hepatitis C beeinflussen können.
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